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        Interessengemeinschaft (IG) WASSER Hegeler Wald

 -Das Team-


Das Gründungsteam - von links Rolf Jessen, Ingo Dittmer, Roland Zewuhn, Lars Hildebrandt, Rainer Wilmsmann, Eckhardt Hildebrandt und Dr. Horst Witt. Nicht auf dem Foto sind Peter Puschmann, Torsten Deye, Armin Köpke, Inge Deichmann und Friedrich Hellbusch sowie Bernd Wintermann, Hanna Diekmann, Hilke Müller und Hendrik Knief.


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Informationsveranstaltung

Veranstaltung: Freitag, den 20.1.2023 um 19.30h im Wardenburger Hof - Wardenburg

Starkregen + Hochwasserereignis vom 05.06.2021 - An der Bäke + Zur Bullerbäke in Huntlosen- Insgesamt 74 Liter / m²




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Interessengemeinschaft WASSER Hegeler Wald
Unsere Erde im Klimawandel, erwartet Initiativen!

Eine Initiative zum Thema Brauch- und Trinkwasser

Die Interessengemeinschaft WASSER Hegeler Wald, ist eine Initiative, die sich konkret im September 2022 in Großenkneten OT Huntlosen, entwickelt hat. Sie besteht aus interessierten Bürgern, der Bürgervereine und Fachleuten aus dem Oldenburger Land , denen das Thema "Schützen wir unser Wasser", besonders jetzt, am Herzen liegt. Die Initiative informiert und berät die Bürgervereine/ Bürgerrinnen und Bürger, unseres Landkreises und bindet die Land- und Forstwirtschaft, sowie die Industrie mit ein. Wir erarbeiten Konzepte die in Form von z.B. Lösungsvorschlägen den entsprechenden Institutionen vorgelegt werden. Zu den Institutionen gehören zum Beispiel die Politik und Verbände, die Gemeindeverwaltungen, Landkreise, Städte, Energieversorger, Wasserwerke, sowie die Industrie, die Land- und Forstwirtschaft und den ausführenden Gewerken.

Die Interessengemeinschaft WASSER Hegeler Wald, beschäftigt sich auch mit der zusätzlichen Entnahme von kostbarem Wasser aus dem Hegeler Wald und weiteren neu geplanten Brunnen im Landkreis Oldenburg und den Nachbargemeinden, um Versorgungsengpässen der Bevölkerung, Industrie, der Land- und  Forstwirtschaft entgegenzuwirken die im Rahmen des Klimawandels, entstehen. 


Die Interessengemeinschaft WASSSER Hegeler Wald versucht den Nutzen und den Schaden solcher Wasserwirtschaften zu hinterleuchten und die Bevölkerung dahingehend zu sensibilisieren, dass unser Wasser das höchste Gut ist und eine Verschwendung im Rahmen des Klimawandels nicht zulässt. Die Mengen und die Qualitäten unseres Wassers sind schon jetzt knapp und in einem äußerst schlechten Zustand.

Wir zeigen auf wie Wasser in jeglicher Form gespart, richtig angewendet und aufgefangen werden kann, damit für jedem Bereich unserer Lebens, Wasser in unterschiedlichsten Qualitäten richtig verwendet werden kann.
Das erfordert ein Wassermanagement höchster Güte bestehend aus Fachleuten der Wissenschaft und den oben genannten Institutionen. Ein Thema das grenzübergreifend und zielgerichtet, jetzt angepackt werden muss!
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Brauchwasser und Trinkwasser


Wenn ein Brunnen zur Gewinnung von Brauch- und Trinkwasser genutzt werden soll, müssen die gesetzlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden. Die Regelungen und Vorschriften werden von den Kommunen festgelegt. Neben technischen und hygienischen Faktoren wirken sich auch Anschluss- und Nutzungszwänge der öffentlichen Versorgung wirtschaftlich aus.


Um ein für Brauch- und Trinkwasser geeignetes Brunnenwasser zu fördern, ist die Brunnentiefe eine ausschlaggebende Voraussetzung. Erst ab rund zehn Metern kann ein Bohrbrunnen oder ein Tiefbrunnen eine Wasserqualität liefern, die den gesundheitlichen und gesetzlichen Anforderungen genügt.

Definition von Brauchwasser


Bei der Definition handelt es sich um Wasser, das in gewerblichen, hauswirtschaftlichen, landwirtschaftlichen oder technischen Bereichen angewendet wird, um die Wasserversorgung zu entlasten. Trinkbar ist Brauchwasser nicht, muss aber dennoch ein Mindestmaß an Hygiene erfüllen. Ein typischer Einsatzbereich für Brauchwasser in der Industrie ist als Kühlwasser für Kraftwerke, Dampfturbinen und Maschinen. In der Landwirtschaft wird es zur Bewässerung der Felder verwendet.


Gewonnen wird Brauchwasser durch das Auffangen von Regenwasser in einer Zisterne oder durch Abschöpfen von Oberflächenwasser, etwa in Flüssen. Auch das Anzapfen von Grundwasser mittels eines Brunnens fördert Betriebswasser zutage.


Brauchwasser wird auch als Nutz- oder Betriebswasser bezeichnet. Als typische Nutzungsarten gibt es neben der Gartenbewässerung auch Toilettenspülungen, Waschmaschinen und Oberflächenreinigungen. 

Brauchwasser wird aus Regen- und Flusswasser oder beim Anzapfen des bodennächsten Grundwassers in einem reinen Grundwasserbrunnen gewonnen. Das Brauchwasser darf kein Salz und Kalk enthalten.


Ausgeschlossen ist die Verwendung von Brauchwasser für die Zubereitung von Lebensmitteln und Getränken. Es darf nicht zur Reinigung von Lebensmitteln und dem menschlichen Körper, beispielsweise als Bade- oder Duschwasser eingesetzt werden. Darüber hinaus kann es manchmal nur bedingt für die Nutzung als Waschwasser für Kleidung erlaubt sein, was in den jeweiligen Detailregelungen der Kommunen festgeschrieben ist.


Unser Trinkwasser (Auszug Quelle Umweltbundesamt aus 2019)

Der Mensch besteht je nach Alter zu 50 bis 70 Prozent aus Wasser. Er scheidet es immer wieder aktiv aus und braucht daher regelmäßig Nachschub. Zwei Liter Wasser sollte eine erwachsene Person durchschnittlich pro Tag trinken. Sauberes Wasser braucht man ebenso zum Zubereiten von Speisen und Getränken, zur Körperpflege, zum Abwaschen oder zum Wäsche waschen – im Mittel 120 Liter pro Person und Tag.


Trinkwasser ist ein Naturprodukt und wird zu 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Zu 13 Prozent wird See-, Talsperren- oder Flusswasser direkt genutzt. Die übrigen 17 Prozent sind ein Mittelding: ursprünglich Oberflächenwasser, aber durch eine Bodenpassage oder Uferfiltration fast wie Grundwasser. Trinkwasser schmeckt in jeder Gegend etwas anders, je nach den Mineralien, die sich aus dem jeweiligen Untergrund im Wasser lösen. Trinkwasser soll zum Genuss anregen, also farblos, klar, kühl sowie geruchlich und geschmacklich einwandfrei sein. Die Qualität des Trinkwassers wird in der Trinkwasserverordnung gesetzlich geregelt; hinzu kommen verschiedene Leitlinien, Rechtliche Grundlagen, Empfehlungen und Regelwerke.


An die Qualität des Trinkwassers stellen wir hohe Anforderungen: Da Krankheitserreger, wenn sie ins Trinkwassernetz gelangen würden, rasch viele Menschen erreichen und infizieren könnten, muss dieses Risiko sehr gering gehalten werden. Stoffen, die ins Trinkwasser gelangen, wären wir gegebenenfalls ein Leben lang täglich ausgesetzt. Deshalb gilt es, „Fremdstoffe“ aus dem Trinkwasser herauszuhalten – so weitgehend wie möglich und vorsorglich auch für solche, durch die bislang keine Gesundheitsrisiken bekannt sind.
Barrieren gegen Verunreinigung sind in der gesamten Prozesskette wichtig – beim Gewinnen, beim Aufbereiten und beim Verteilen des Trinkwassers: Ist die Ressource gut geschützt, ist weniger technische Aufbereitung notwendig. Werden Verteilungssysteme nach den technischen Regeln gebaut, gewartet und betrieben, so entstehen darin keine Verunreinigungen durch Abgabe von Substanzen aus den Werkstoffen oder durch das Wachstum von Legionellen. Entscheidend für die Trinkwasserqualität ist daher das Management der Systeme. Dafür tragen die Betreiber die Verantwortung – also Wasserversorger und Eigentümer beziehungsweise Betreiber von Gebäuden. Die staatliche Überwachung erfolgt durch die Gesundheitsämter in der Verantwortung der Länder und Gemeinden.

Trinkwasser und dessen Verordnung
Ähnlich wie die stark variierenden Vorschriften zu Anschlüssen und Nutzung an der öffentlichen Wasserversorgung gibt es große kommunale Unterschiede im Preis für mikroorganismenfreies Trinkwasser. Die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV) regelt die Ansprüche an Hygiene und Reinheit von Trinkwasser, an die sich jede Kommune halten muss.

Bild von Fabrice Villard aus Unsplash


IG WASSER Hegeler Wald

Roland Zewuhn 

An der Bäke 8

26197 Großenkneten

04487 -7509067 Phone

04487 -7509068 Fax

IG-Wasser-HW@t-online.de










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